Wohnräume
schaffen!
Bildung
ermöglichen!

*** PolitikerInnen beantworten Fragen zur Integrationspolitik *** Erste Antworten zum Thema "Bildungswege" hier lesen *** Erste Antworten zum Thema "Wohnraum" hier lesen

IB schaut hin!

Politiker/-innen und Entscheidungsträger/-innen sind gefragt!

Trotz vieler politischer Absichtserklärungen gibt es immer wieder Situationen, in denen rechtliche und bürokratische Hindernisse der Integration von Geflüchteten im Weg stehen. Nicht auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmte Förderangebote, Zugangshürden, langwierige bürokratische Prozesse und mangelnde Ressourcen verhindern zielgerichtete Sozial- und Bildungsarbeit und erschweren das Leben und die Integration geflüchteter Menschen.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2017 hat der IB es sich zur Aufgabe gemacht, hinter die Fassaden zu schauen und Defizite in der Flüchtlingspolitik sowie der Praxis ihrer Umsetzung ins Licht zu rücken.  

Unter dem Motto „IB schaut hin!“ werden Missstände anhand konkreter Beispiele aufgezeigt und hinterfragt:

  • Worin bestehen Mängel, die von politischen Entscheidungsträger/-innen angegangen werden können?
  • Was kann getan werden, um Probleme zu beheben und faire sowie transparente Strukturen zu schaffen, von denen letztlich alle profitieren?

Der IB fragt konkret nach: Was können Sie tun, um die Situation zu verbessern?

Auf dieser Seite werden in den nächsten Monaten Fragen gestellt und eingehende Antworten veröffentlicht. Ein konstruktiver Austausch ist unser Ziel.

                                                                                           

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,
verehrte Unterstützerinnen und Unterstützer des Internationalen Bunds,

die Integration der Menschen, die in den letzten Jahren auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Not zu uns gekommen sind, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Jetzt zeigt sich, ob es uns gelingt, Chancen und Perspektiven zu entwickeln, oder ob wir Angst und Misstrauen die Fundamente unseres Zusammenlebens bedrohen lassen.    

Diese Frage entscheidet sich jeden Tag konkret an ganz spezifischen Orten. Wenn sich unsere Angebote für Geflüchtete am tatsächlichen Bedarf orientieren, wenn unsere Systeme gut ineinandergreifen und wenn auf politische Erklärungen spürbare Verbesserungen folgen, schafft das Vertrauen und Zuversicht.     

Leider stoßen Geflüchtete und Helfer jedoch häufig auf Hürden, die gelingende Integration massiv erschweren. Oft sind es systemische Mängel, die dazu führen, dass geflüchtete Menschen nicht ausreichend Zugang zu elementaren Grundbedingungen haben: Das betrifft etwa die Teilnahme an geeigneten Bildungsangeboten, die Versorgung mit Wohnraum oder die Eingliederungschancen in den Arbeitsmarkt.

Der IB sieht hier nicht weg, sondern schaut hin! Wir rufen alle Beteiligten auf allen Ebenen dazu auf, Stellung zu nehmen und aktive Maßnahmen zu ergreifen, um konkrete Missstände nachhaltig zu lösen, Integrationsfragen neu zu denken und zusammen mit uns MenschSein zu stärken, denn: Gemeinsam können wir es schaffen!

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unseren Seiten und laden Sie ein, hier zusammen mit uns an ganz konkreten Fragen der Integration von Geflüchteten mitzuarbeiten.

Herzlichst,

          

 

 

 

 

   Petra Merkel

Petra Merkel

 

 

 

 

 

 

 

   Karola Becker

Karola Becker